Jungbrunnen Saunalandschaft der Rupertustherme Bad Reichenhall

Entspannen und schwitzen in der Sauna zählt für viele Menschen zur aktiven Gesundheitsvorsorge, vor allem wenn es kalt wird, der erste Schnee fällt. Dann ist die Hitze doppelt willkommen. Ganz außergewöhnliche Erlebnisse schaffen Saunalandschaften, wie sie die Rupertustherme in Bad Reichenhall bietet. Dabei ist sie eine der größten und gepflegtesten im Umkreis von 150 Kilometern und wurde nicht umsonst vom Deutschen Saunabund mit fünf Sternen (Premium) ausgezeichnet.

Saunalandschaft Rupertustherme (sn foto von marco riebler)

Was aber ist dran am Saunieren? Wir haben uns mit Thomas Peil unterhalten, er ist seit acht Jahren Saunameister in der RupertusTherme und das aus Überzeugung. „Auch in meiner Zeit davor als Bundeswehr-Offizier war ich wöchentlich mehrmals in der Sauna. Ich konnte meine Leidenschaft zum Beruf machen“, sagt er und lacht. Täglich bereitet er bis zu sechs Aufgüsse auf, die von 10 bis 21 Uhr in vier verschiedenen Saunen und im Wechsel halbstündlich inszeniert werden.

Die Sauna-Aufgüsse
sind eine gern gepflegte Zeremonie

„Die heißeste Aufguss-Zeremonie ist die Crashed Ice um 19.00 Uhr in der großen Tempelsauna, und die ist immer voll besetzt“, verrät Thomas Peil. Die Aufgüsse sind mit verschiedenen Aromastoffen, Ölen und Kräutern versetzt, stimulieren und regen an – mit dem intensiven Duft von frischen Fichtennadeln, Lemmongrass oder Alpenkräuter. Die Saunaaufgüsse werden auch mit den Aromen von schwarzer Johannisbeere, Latschenkiefer, Wacholder oder Zitrus-Mint angereichert.

Profitieren vom Wechsel zwischen Hitze und Kälte

Saunalandschaft Rupertustherme (sn foto von marco riebler)

„Welchen Duft Sie auch immer bevorzugen mögen, die Hitze und die feine Verwirbelung des Dampfes öffnet die Atemwege und ist gut für die Bronchien“, erklärt der Saunameister. Ein ganz anderes und besonderes Erlebnis sind der Abrieb und der Aufguss mit Alpensalz (Sole) und Laist, wie sie im angenehm warmen Laist-Sole-Dampfbad verabreicht werden oder in der heißen SalzStollen-Sauna. Der besondere ‚Saunaeffekt‘ kommt durch den Wechsel von extremer Hitze zur plötzlichen Kälte zustande. „In der Hitze weiten sich die Gefäße und bei der kalten Dusche ziehen sie sich zusammen. Man muss sich aber nicht gleich in den kalten Pool stürzen, sondern kann in Ruhe anfangen mit dem Schlauch zunächst die Füße abzukühlen, dann die Beine und sich bis hinauf zur Brust arbeiten“, erklärt Thomas Peil.

Sich Zeit zum Ruhen nehmen

„Sehr angenehm ist danach ein warmes Fußbad und ausreichend Zeit für Ruhe. SaunaZeit ist eine bewusste Zeit, hat auch etwas mit innerer Einkehr und Ruhe zu tun“, führt Thomas weiter aus. Nicht umsonst verfügt die alpine Saunalandschaft im Innen- wie im Außenbereich der RupertusTherme über ein großzügiges Platzangebot mit vielen Ruhebereichen auf 1000 Quadratmetern.
Ob das große Warmwasserbecken im Sauna-Außenbereich, das lange Kaltbecken, der Naturteich oder die vielen Holzliegedecks in dem alpin angelegten Freigelände, es ist eine Oase für Naturfreunde. Indoor bietet die Saunawelt in der Rupertustherme eine eigene große Bar, umgeben mit vielen Ruhemöglichkeiten, ein eigenes Restaurant, Solarien und mehrere Ruheräume mit angenehmer Atmosphäre. Nicht zu vergessen natürlich die sieben Saunen unterschiedlicher Prägung.

Sicherheit gewähren und ansprechbar sein

Saunalandschaft Rupertustherme (sn foto von marco riebler)

Thomas Peil und sein Team mit fünf ausgebildeten Fachkräften haben alle Hände voll zu tun, diese einzigartige Saunalandschaft ‚auf dem Laufenden‘ zu halten, die Funktionalität zu erhalten und laufend zu prüfen, die Sauberkeit zu gewährleisten und Ansprechpartner für die Gäste zu sein. „Zeitweise bin ich eine wandelnde Touristinfo. Viele Gäste sind erst kurz hier und erkundigen sich, was man ’sonst so alles‘ noch sehen und erleben sollte.“ Gerne gibt er Auskunft zu Fragen ‚rund um die Sauna‘ und selbst seine Ausbildung zum Einsatzsanitäter (Malteser) kommt ihm hier zugute. „Bei wöchentlich einigen tausend Besuchern der Saunalandschaft kommt es schon mal zu Kreislaufschwächen oder anderen gesundheitlichen Problemen. Da ist es gut, gleich helfen zu können.“

FitnessStudio, Thermenlandschaft
und Sauna vereint

In der Saunalandschaft der Rupertustherme fühlen sich viele Stammgäste wohl. „Sie nutzen häufig das gesamte Angebot, gehen nach dem Training im AlpGym-Fitnesscenter noch in die Sauna oder in die Thermenlandschaft. Mehr kann man für die Gesundheit nicht tun,“ ist sich Thomas Peil sicher. Für alle die es etwas ruhiger mögen, die entspannen im Wellness-Center bei einer Schönheits- und Wellnessbehandlung. Wer es in der Sauna übrigens nicht so ganz heiß mag, der findet ’sanfte Wärme‘ in der Predigtstuhl-Sauna mit Bergpanorama (60° C) oder im AlpenSole-Caldarium bei 40 bis 50 ° Grad.

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