Neue AlpenSole-Attraktionen in der RupertusTherme

Die beiden reinen Naturschätze AlpenSalz und AlpenSole sind das Alleinstellungsmerkmal des Spa & Familien Resorts RupertusTherme. Im Bereich der Solegrotte im Untergeschoss der Thermenlandschaft sind nun für rund 300.000 Euro ein neues modernes AlpenSole-Dampfbad und ein AlpenSole-Whirlpool entstanden.

Freude über das neue Raumkonzept für Dampfbad und Whirlpool der RupertusTherme in Bad Reichenhall bei (v.l.): Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, Thermen-Geschäftsführer Dirk Sasse, KurGmbH-Geschäftsführerin Gabriella Squarra und Armin Wierer, Bürgermeister von Bayerisch Gmain.

Auf den Tag genau vier Monate dauerten die Bauarbeiten, an denen elf Unternehmen, darunter acht aus dem Berchtesgadener Land, beteiligt waren. „Der alte Bereich mit Gradierwerk und dem Klangbecken wurde nur wenig angenommen und war nach 14 Jahre Betrieb unter hoher Solebelastung sanierungsfällig“, erklärt RupertusThermen-Geschäftsführer Dirk Sasse bei der offiziellen Eröffnung der beiden neuen Anlagen. Deshalb entschied man sich für eine Optimierung.

Licht, Sound und Dampf

Das neue AlpenSole-Dampfbad mit fünfprozentiger Bad Reichenhaller AlpenSole-Einstäubung ersetzt nun das vorherige Gradierwerk. Es wurde – wie schon das Salz-Laistzentrum in der Saunalandschaft – von der Firma Klafs aus Schwäbisch Hall hergestellt. Es handelt sich hierbei um den Weltmarktführer im Bereich Sauna, Wellness und Spa.

 AlpenSole als inszeniertes Erlebnis

Die Raumkubatur des neuen AlpenSole-Dampfbads erinnert an die Form von Salzkristallen. Die Sitzbänke an der langen Seitenwand werden durch Trennelemente in „privatere“ Bereiche geteilt. Es ist aber stets eine visuelle Kontrolle über den ganzen Raum gegeben, um allzu intime Bereiche zu vermeiden. Gegenüber der Sitzbankreihe befindet sich an der Wand der über Licht, Sound und Dampf inszenierte Alpen-Soleauslass.
Sowohl Dampf- als auch Alpen-Soleausstoß sind getaktet. Eine programmgesteuerte farbige LED RGB Beleuchtung macht sie für die Gäste sicht-, erleb- und fühlbar und schafft eine besonders angenehme Wohlfühlatmosphäre mit gesundheitsfördernden Nebeneffekt durch die AlpenSole. Als Kontrast zur Lichtinszenierung sind Material- und Formensprache optisch reduziert. Großformatige Feinsteinzeug-Fliesen dienen vor allem als Projektionsfläche.

Interpretation historischer Grotten

Eine großzügig einladende Glasfront mit Schriftzug, Temperatur- und Luftfeuchteangabe sowie einer zusätzlichen Nutzungsinformation weist dem Gast den Weg zum neuen AlpenSole-Dampfbad. „Das neue AlpenSole Dampfbad soll unseren Besuchern ein weiteres einzigartiges Erleben der Bad Reichenhaller AlpenSole ermöglichen. Es ist in technischer und gestalterischer Hinsicht eine moderne, aber nicht modische Interpretation der historischen Grotten und damit eine ideale Ergänzung im Wellness- und Gesundheitsangebot der RupertusTherme“, so Thermengeschäftsführer Dirk Sasse.

Direktleitung von der Saline

Anstelle des Klangbeckens befindet sich nun gleich nach dem Eingang zum Solegrotten-Bereich der neue AlpenSole-Whirlpool. Er ist ebenfalls schlicht und puristisch in der Optik. Die gepolsterten Kopfstützen sorgen für ein entspanntes Genießen. Das 36 Grad warme Wasser hat einen vierprozentigen Anteil reinster, naturbelassener Bad Reichenhaller AlpenSole. Sie wird von der Reichenhaller Saline direkt in alle Aktiv- und Liegebecken sowie die Dampfbäder der RupertusTherme verteilt. Das Becken des AlpenSole-Whirlpools ist aus Edelstahl, realisiert von der Firma hsb group aus Vöcklamarkt/Österreich. „Das Unternehmen gilt als Pionier in dieser Sparte und hat weltweit bereits 6.000 Schwimmbecken gebaut. Auch unser neuer Pool ist freigeplant und nicht von der Stange. Weil wir einen hohen Anspruch an Ästhetik und Architektur stellen“, betont Dirk Sasse.

Kernkompetenz weiter stärken

Die Investitionskosten für das AlpenSole-Dampfbad und den AlpenSole-Whirlpool betragen 300.000 Euro. Von dem Umbau nicht betroffen ist das 12-prozentige Schwebebecken im Untergeschoss der Solegrotte.
„In den letzten Jahren haben wir unseren Fokus wieder verstärkt auf unsere Alleinstellungsmerkmale AlpenSole und AlpenSalz gerichtet. Diese wertvollen alpinen Naturschätze differenzieren uns klar von Mitbewerbern und sind für unsere Besucher ein Auswahlkriterium“, so Dirk Sasse. „Hinzu kommt eine ständige und konsequente Investition in den Bestand. Unsere Besucher finden stets eine gepflegte und attraktive Anlage vor.“ Deswegen gibt es auch schon Pläne für das nächste Vorhaben. Das Außenbecken der AlpenSole-Thermenlandschaft soll vergrößert werden, samt integriertem wärmeren Whirlpool und Poolbar.

Weitere Investitionen und Innovationen

Vorgesehen sind zusätzlich verglaste Warmwasser-Außenduschen. „Wir entwickeln uns nämlich immer mehr auch zu einer Sommertherme“, so Geschäftsführer Sasse. Für die Saunalandschaft ist außerdem ein neuer, doppelstöckiger Saunatempel in Form eines Bergkristalls geplant. Mit großen Glasfronten, die einen freien Bergblick auf Untersberg und Predigtstuhl ermöglichen. „Weil das Bergpanaroma, das sich sowohl vom Innenbereich als auch von den Außenbecken präsentiert, die RupertusTherme ebenfalls besonders macht“, weiß Dirk Sasse.

Bausausführende Firmen:
hsb group aus Vöcklamarkt
(hsb germany gmbh), Herstellung AlpenSoleWhirlpool
Klafs GmbH & Co. KG aus Schwäbisch Hall, Herstellung AlpenSole-Dampfbad
INB aus Bad Reichenhall, Abriss- und Estricharbeiten
Atzwanger aus Salzburg, Badewassertechnik
Koller aus Bischofswiesen, Heizung, Sanitär, Lüftung
Nader Trockenbau aus Freilassing, Trockenbau
Ziemer aus Piding, Elektroarbeiten
Steinbacher aus Bad Reichenhall, Malerarbeiten
Wallner aus Ainring, Fliesenarbeiten
GFK Kunstfelsenbau & Design aus Bad Reichenhall, Felsenarbeiten

Unterstützende Bauleitung für die Geschäftsführung:
Büro für Bauleitung Haider/Hinterstoißer aus Anger

Jungbrunnen Saunalandschaft der Rupertustherme Bad Reichenhall

Entspannen und schwitzen in der Sauna zählt für viele Menschen zur aktiven Gesundheitsvorsorge, vor allem wenn es kalt wird, der erste Schnee fällt. Dann ist die Hitze doppelt willkommen. Ganz außergewöhnliche Erlebnisse schaffen Saunalandschaften, wie sie die Rupertustherme in Bad Reichenhall bietet. Dabei ist sie eine der größten und gepflegtesten im Umkreis von 150 Kilometern und wurde nicht umsonst vom Deutschen Saunabund mit fünf Sternen (Premium) ausgezeichnet.

Saunalandschaft Rupertustherme (sn foto von marco riebler)

Was aber ist dran am Saunieren? Wir haben uns mit Thomas Peil unterhalten, er ist seit acht Jahren Saunameister in der RupertusTherme und das aus Überzeugung. „Auch in meiner Zeit davor als Bundeswehr-Offizier war ich wöchentlich mehrmals in der Sauna. Ich konnte meine Leidenschaft zum Beruf machen“, sagt er und lacht. Täglich bereitet er bis zu sechs Aufgüsse auf, die von 10 bis 21 Uhr in vier verschiedenen Saunen und im Wechsel halbstündlich inszeniert werden.

Die Sauna-Aufgüsse
sind eine gern gepflegte Zeremonie

„Die heißeste Aufguss-Zeremonie ist die Crashed Ice um 19.00 Uhr in der großen Tempelsauna, und die ist immer voll besetzt“, verrät Thomas Peil. Die Aufgüsse sind mit verschiedenen Aromastoffen, Ölen und Kräutern versetzt, stimulieren und regen an – mit dem intensiven Duft von frischen Fichtennadeln, Lemmongrass oder Alpenkräuter. Die Saunaaufgüsse werden auch mit den Aromen von schwarzer Johannisbeere, Latschenkiefer, Wacholder oder Zitrus-Mint angereichert.

Profitieren vom Wechsel zwischen Hitze und Kälte

Saunalandschaft Rupertustherme (sn foto von marco riebler)

„Welchen Duft Sie auch immer bevorzugen mögen, die Hitze und die feine Verwirbelung des Dampfes öffnet die Atemwege und ist gut für die Bronchien“, erklärt der Saunameister. Ein ganz anderes und besonderes Erlebnis sind der Abrieb und der Aufguss mit Alpensalz (Sole) und Laist, wie sie im angenehm warmen Laist-Sole-Dampfbad verabreicht werden oder in der heißen SalzStollen-Sauna. Der besondere ‚Saunaeffekt‘ kommt durch den Wechsel von extremer Hitze zur plötzlichen Kälte zustande. „In der Hitze weiten sich die Gefäße und bei der kalten Dusche ziehen sie sich zusammen. Man muss sich aber nicht gleich in den kalten Pool stürzen, sondern kann in Ruhe anfangen mit dem Schlauch zunächst die Füße abzukühlen, dann die Beine und sich bis hinauf zur Brust arbeiten“, erklärt Thomas Peil.

Sich Zeit zum Ruhen nehmen

„Sehr angenehm ist danach ein warmes Fußbad und ausreichend Zeit für Ruhe. SaunaZeit ist eine bewusste Zeit, hat auch etwas mit innerer Einkehr und Ruhe zu tun“, führt Thomas weiter aus. Nicht umsonst verfügt die alpine Saunalandschaft im Innen- wie im Außenbereich der RupertusTherme über ein großzügiges Platzangebot mit vielen Ruhebereichen auf 1000 Quadratmetern.
Ob das große Warmwasserbecken im Sauna-Außenbereich, das lange Kaltbecken, der Naturteich oder die vielen Holzliegedecks in dem alpin angelegten Freigelände, es ist eine Oase für Naturfreunde. Indoor bietet die Saunawelt in der Rupertustherme eine eigene große Bar, umgeben mit vielen Ruhemöglichkeiten, ein eigenes Restaurant, Solarien und mehrere Ruheräume mit angenehmer Atmosphäre. Nicht zu vergessen natürlich die sieben Saunen unterschiedlicher Prägung.

Sicherheit gewähren und ansprechbar sein

Saunalandschaft Rupertustherme (sn foto von marco riebler)

Thomas Peil und sein Team mit fünf ausgebildeten Fachkräften haben alle Hände voll zu tun, diese einzigartige Saunalandschaft ‚auf dem Laufenden‘ zu halten, die Funktionalität zu erhalten und laufend zu prüfen, die Sauberkeit zu gewährleisten und Ansprechpartner für die Gäste zu sein. „Zeitweise bin ich eine wandelnde Touristinfo. Viele Gäste sind erst kurz hier und erkundigen sich, was man ’sonst so alles‘ noch sehen und erleben sollte.“ Gerne gibt er Auskunft zu Fragen ‚rund um die Sauna‘ und selbst seine Ausbildung zum Einsatzsanitäter (Malteser) kommt ihm hier zugute. „Bei wöchentlich einigen tausend Besuchern der Saunalandschaft kommt es schon mal zu Kreislaufschwächen oder anderen gesundheitlichen Problemen. Da ist es gut, gleich helfen zu können.“

FitnessStudio, Thermenlandschaft
und Sauna vereint

In der Saunalandschaft der Rupertustherme fühlen sich viele Stammgäste wohl. „Sie nutzen häufig das gesamte Angebot, gehen nach dem Training im AlpGym-Fitnesscenter noch in die Sauna oder in die Thermenlandschaft. Mehr kann man für die Gesundheit nicht tun,“ ist sich Thomas Peil sicher. Für alle die es etwas ruhiger mögen, die entspannen im Wellness-Center bei einer Schönheits- und Wellnessbehandlung. Wer es in der Sauna übrigens nicht so ganz heiß mag, der findet ’sanfte Wärme‘ in der Predigtstuhl-Sauna mit Bergpanorama (60° C) oder im AlpenSole-Caldarium bei 40 bis 50 ° Grad.